Blogparade: Arbeit – eine Lebensaufgabe oder eine Notwendigkeit des Lebens

Blogparade zum Thema: Arbeit – eine Lebensaufgabe oder eine Notwendigkeit des Lebens

Susanne startet ihre erste Blogparade mit dem Thema: „Arbeit – eine Lebensaufgabe oder eine Notwendigkeit des Lebens“.

Da ich mehrere Berufe erlernt und in unterschiedlichsten Bereichen gearbeitet habe, möchte ich meine Meinung dazu gerne äußern.

https://million-beautiful-things.org/2018/08/11/meine-erste-blogparade-zum-thema-arbeit-eine-lebensaufgabe-oder-eine-notwendigkeit-des-lebens/

Wenn ich jetzt einfach drauf los schreiben würde, von den unterschiedlichen Berufen und der Arbeit, dann würde das sicherlich ein ganzes Buch füllen. Deshalb beschränke ich mich hier auf die Fragen der Blogparade.

Einige Kurzinfos zu meinem beruflichen Werdegang:
Nach der Schule habe ich FA für Postverkehr gelernt, da ich schon immer gerne mit Menschen arbeiten wollte ( zu DDR-Zeiten gab es nicht viel Auswahl).
Nach der Wende und dem Stellenabbau habe ich eine Umschulung zur KF für Grundstücks- und Wohnungswirtschaft absolviert. In diesem Beruf kann man sowohl als Makler, als auch in einer Wohnungsgenossenschaft oder ähnlichem arbeiten. Dieser Beruf wäre für mich ein reiner Bürojob geworden, da Makler gar nichts für mich ist. Alleinstehend mit Kindern und ohne Berufserfahrung gab es aber keinen Bürojob für mich.
Hier folgte der nächste Beruf als Pflegehelfer. Ein Beruf mit Zukunft aber körperlich sehr schwer und total unterbezahlt.
Durch die schwere körperliche Arbeit ging auch das nach Jahren nicht mehr und ich habe eine Fortbildung zur Betreuungskraft gemacht.
Eine wirklich nervlich sehr anstrengende Arbeit, da ich seit Jahren mit psychisch kranken und dementen Menschen arbeite. Zudem wird diese Berufsrichtung schlecht bezahlt und auch oft belächelt, da der Arbeitsalltag einer Betreuungskraft aus Spaziergängen, Spielen, Singen, Gymnastik, Kochen und Backen, Vorlesen und Basteln besteht.

Blogparade Arbeit – eine Lebensaufgabe oder Notwendigkeit

Unter den Gesichtspunkten meiner Arbeit als Betreuungskraft werde ich Susannes Fragen beantworten.

 

Bist du zufrieden mit Deiner Arbeit oder wärst Du lieber etwas ganz anderes geworden?

Der Beruf als Betreuungskraft gefällt mir sehr. Mein Berufswunsch nach der Schule war Krankenschwester, aber ich konnte Blut schon damals weder sehen, noch riechen. Als Betreuungskraft komme ich dem ehemaligen Berufswunsch schon sehr nahe.

Siehst du die Arbeit generell als Bereicherung oder als einen zeitraubenden Faktor?

Ich sehe die Arbeit als Bereicherung. Da die Kinder aus dem Haus sind, würde mir zuhause die Decke auf den Kopf fallen. Ich habe eine sinnvolle Aufgabe und bin täglich mit vielen Menschen in Kontakt.

Wenn nicht, was für ein System würdest Du dann vorschlagen? Würde die Welt ohne Arbeit funktionieren?

Für mich wäre ein Leben ohne Arbeit zu langweilig und es bereichert mich, etwas sinnvolles zu tun.

Was würdest Du tun, wenn Du einfach mal 5 Jahre nicht arbeiten müsstest, das Gehalt aber normal weiterfließen würde.

Ich würde ehrenamtlich arbeiten, wahrscheinlich in Jugendclubs oder Einrichtungen mit Kindern.

Wie würdest Du Dich entscheiden, wenn Du nochmal von vorne beginnen dürftest? Was würdest Du in Schule oder der Arbeit anders / besser machen?

Ich hätte gleich den Beruf als Betreuungskraft gewählt. Ich denke aber, dass es 1986 diesen Berufszweig noch gar nicht gab.

Blogparade Arbeit – eine Lebensaufgabe oder Notwendigkeit

Wenn ihr auch etwas zu der Blogparade: „Arbeit – eine Lebensaufgabe oder eine Notwendigkeit des Lebens“ beitragen möchtet, habt ihr bis zum 15.09.2018 die Möglichkeit dazu.

7 Kommentare zu „Blogparade: Arbeit – eine Lebensaufgabe oder eine Notwendigkeit des Lebens

  1. Ich habe mich gleich für einen Pflegeberuf entschieden.
    Die Bezahlung ist schlecht und der Dienstplan eine Katastrophe. Es fehlt Personal ohne Ende und die Arbeit ist körperlich und geistig schwer.

    Melle

    Gefällt 1 Person

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